Was uns das Dschungelcamp über Marketing beibringt

Jedes Jahr aufs, neue stellen sich 12 eher wenig Prominente Personen der Herausforderung des Dschungels. Ob es die 20-29 Grad Außentemperatur sind, oder die durch entsprechende Netze reduzierte Regenmenge oder gar die von Sicherheitskräften kontrollierten wilden Tiere, die die Kandidaten in den Dschungel treiben kann ich nicht sagen. In einer stark kontrollierten Umgebung werden also Leute scheinbar rund um die Uhr mit mehr oder weniger versteckten Kameras begleitet und Millionen gucken zu. Sei es um sich über die Dummheit der Kandidaten lustig zu machen, zu sehen wie bei den Prüfungen die Würde gegen Sterne und damit Essen getauscht wird, oder einfach nur den interessanten Gesprächen zugehört wird.

Warum sind wir im Dschungel?

Ja das Dschungelcamp ist Fake, es ist zu einem gewissen Grad inszeniert und oftmals plump bei dem Versuch das zu vertuschen. Doch dem vermeintlichen Zuschauer ist das egal, für ihn bildet das Konzept nur den Rahmen in dem die Handlung spielt. Das Dschungel Thema erklärt warum die Kandidaten nicht großartig Essen bekommen, warum dort diese Tiere sind und warum man draußen schläft. Es erlaubt den Produzenten und dem Umfeld das Thema zu nutzen um die Botschaften zu transportieren, die Grafiken für Online und Offline auszusuchen und ein stimmiges Gesamtbild zu erschaffen.

Die häufigste Begründung für diesen Drehort von Seiten des Produzenten sind die Bedingungen. Wie oben angerissen sind mit den sehr guten äußeren Bedingungen und der Infrastruktur alles gegeben um diesen Ausflug in den Dschungel zu einem entspannten Arbeitstag zu machen. So unterscheidet sich der Produktionsort nicht wesentlich von einem Studio. Dazu kommen die Vorteile der Zeitverschiebung die dafür sorgen das der stärkste Slot am Tag (20:15) weiterhin von anderen Programmen besetzt werden kann und man einen Magneten im Anschluss platzieren kann.

Was wir also lernen können: Lasst eure Kampagne in einem Umfeld laufen in dem ihr euch selber auch wohl fühlt, ein Umfeld wo ihr die Rahmenbedingungen gut selber entscheiden könnt, aber auch andere Personen kein Problem haben euch zu unterstützen oder Teil des ganzen zu werden. Außerdem ist es enorm hilfreich ein Thema zu haben, im weiteren laufe der Kampagne habt ihr so die Möglichkeit um dieses Thema herum Geschichten zu erzählen und eine visuelle Begleitung zu erstellen die glaubhaft ist und die eine direkte Verbindung aufzeigen kann.

Wer darf mitmachen?

Um die Kandidaten wird lange Zeit ein Geheimnis gemacht, es soll die Spannung hochgehalten werden und so vor der Show möglichst viel Buzz erzeugt werden. Dazu gehört auch das spekulieren und durch Gerüchte eine mediale Aufmerksamkeit zu erlangen. Irgendwann sind sie dann aber da, die Kandidaten, die für die nächste Zeit vermutlich im Camp hocken werden.

Alles Zufall? Sicherlich nicht … RTL wird ein enormes Interesse daran haben Kandidaten nach ihrem aktuellen Bekanntheitsstatus und einiger persönlicher Eigenschaften zu wählen. Dabei ist es sicherlich hilfreich mit der Show bereits gezeigt zu haben wie es möglich ist seine Bekanntheit und Image zu steigern. Bei der Besetzung zeigen sich immer wieder ähnliche Muster. Egal ob es um Sportler, vermeintliche Sex Bomben, Models oder „Schönling“, Sonderlinge oder Püppchen geht. Ziel ist es für die breite Bevölkerung Personen zu liefern mit denen man sich identifizieren kann UND gegen die man eine Abneigung entwickeln kann. Denn häufiger als Sympathie für gewisse Kandidaten entwickeln sich Abneigungen. Abneigungen sind daher so spannend, weil sie oftmals eine viel stärkere Emotionale Situation erzeugen und so die Interaktion in Form von Abstimmungen wahrscheinlicher wird. Auch die Begleitung dieser Personen und das hinein steigern ist ein dankbarer Hebel.

Es ist immer wieder ein kleines Pulverfass was RTL dort zusammenstellt, verständlich unter dem Gesichtspunkt das man ja nun dazu verpflichtet ist täglich neue Inhalte zu liefern und die Prüfungen alleine meist nicht der Treiber sind. Worüber meist alle sprechen sind die Ausraster und das gezicke im Camp. Dabei werden auch alle Register gezogen, ein typischer Ansatz ist es beispielsweise Zigaretten zu verbieten um so eine gereizte Grundstimmung entstehen zu lassen.

Was nehmen wir also mit: Auch wenn nicht jeder Teil geplant werden kann, ist es dennoch möglich ein Umfeld zu schaffen in dem, gewisse Ereignisse wahrscheinlicher sind. Leute mit einem Temperament oder einer Abneigung gegen gewisse Eigenschaften oder Verhaltensmuster können so gezielt dazu verwendet werden Inhalte zu erzeugen. Obwohl viele das nun nicht hören möchten, aber solche Sendungen sind auch ein Spiegel unserer Gesellschaft und aus Marketing Aspekten so zu betrachten das man sich ganz offensichtlich darauf eingestellt hat etwas zu liefern was die Zuschauer wollen.

Hört also auf eure Kunden und Besucher und wenn es Bereiche gibt die ihr nicht vollkommen kontrollieren wollt oder könnt, versucht euch in die Situation zu versetzen was passieren kann und nutzt dies um Konstellationen zu schaffen in denen etwas ensteht was ihr wollt. Nichts ist in so einer Konstellation schlimmer als festzustellen das man keinen Einfluss nehmen kann und zusehen muss wie das Projekt oder die Kampagne sich langsam verabschiedet.

Manchmal ist es einfach unabdingbar sich mit allen Eventualitäten zu beschäftigen um konkret auf Situationen reagieren zu können und klar, über die Zeit sollte natürlich auch gelernt werden was funktioniert und was eher nicht!

Die Moderation

Es gibt eine besondere Tonalität in der Show, Moderatoren haben zwar direkten Kontakt mit den Kandidaten, sind aber auf der Seite des Publikums. Die Inszenierung das man gemeinsam auf die Insassen im Camp schaut, nimmt dem Zuschauer ein wenig die Hürde als Spanner wahrgenommen zu werden. Obwohl auch das seit Sendungen wie Big Brother kaum noch eine Rolle spielt. Ein weiterer Punkt ist sicherlich auch das damit die Hürde genommen wird sich über die Kandidaten zu belustigen.

Durch diese Art der Moderation kann aber auch recht einfach eine Geschichte weiter getragen werden. Eindrücke aus dem Camp und Sätze von den Kandidaten können so in einem neuen Licht noch mal wiedergegeben werden und so ein Fokus gesetzt werden. Das hat oftmals zur Folge das sich in dieser Beziehung ein Wir gegen Die einstellt. Eine Situation in der man zusammen mit den Moderatoren über die Kandidaten lacht, insbesondere über dumme Sprüche und Verhalten stärkt auch die Beziehung mit den Moderatoren und schlussendlich mit der Sendung.

Unser learning: Die Show lebt von den Kandidaten, daher ist neben der Auswahl auch die Interaktion mit diesen enorm wichtig. Daher sollte es auch bei euren Kampagnen eine Priorität haben sich darüber im Klaren zu sein wie eine Interaktion auszusehen hat. In vielen Fällen sind wir selbst die Moderatoren, sei es dadurch das wir Ergebnisse verteilen, Zusammenfassungen liefern oder aber den Kunden über unsere Kampagne informieren. Dabei ist es wichtig zu verstehen wie wir kommunizieren. Oftmals ist gerade Neutralität etwas Negatives, es sollte aufgezeigt werden auf welcher Seite man steht um eine tiefere Bindung mit den Besuchern einzugehen. Gemeinsam mit dem Besucher zusammen über eine dritte Partei zu reden hilft diese Bindung zu stärken und oftmals auch um eine Diskussion und Interaktion entstehen zu lassen. In einer Welt bei der wir alle täglich mit einer Vielzahl von Informationen bombardiert werden, suchen wir uns Filter die uns die Welt in einer Art zeigen die uns gefällt und unseren Interessen nahe steht. Wenn man selber nur ein weiterer Gesichtsloser Bestandteil ist, kann man nicht erwarten das eine Bindung entsteht.

Wenn die Zuschauer entscheiden

Neben dem Interesse Geld zu verdienen, durch die Gebühren pro Anruf, hat die Mitbestimmung der Zuschauer einige weitere unmittelbare Vorteile. Es verleiht dem Zuschauer eine Stimme und damit eine Interaktion. Vermittelt also das Gefühl das man Einfluss auf das gezeigte nehmen kann. Dazu kommt die natürliche Filterung der Kandidaten die dafür sorgen soll, dass die Zuschauer am Ende idealerweise persönlich investiert sind und am Ende die interessanten Kandidaten über bleiben. Was ultimativ die Spannung steigen lässt und so eine entsprechende Zuschauerzahl zustande kommt.

Interaktion ist es das große Thema der letzten Jahre ob über Social Media oder andere Kanäle. Dabei haben diese Votings auch einen Effekt der sich unmittelbar zeigt, es ensteht eine Diskussion. Leute freuen sich, dass gewisse Personen endlich das Camp verlassen, andere bedauern es..

Dazu kommt in diesem Voting Prozess natürlich auch die Präsentation der Kandidaten, es wird häufig von dem feinen Gespür der Zuschauer gesprochen und wie diese Einfluss nehmen auf das Geschehen. Trotzdem gibt es immer wieder Fragezeichen hinter gewissen Entscheidungen und die Theorie der Einflussnahme seitens der Produktionsfirma. Die Kandidaten haben in diesem gesamten Kontext eigentlich nur eine einzige Aufgabe, sie sollen den Zuschauer unterhalten. Ob dies durch ständige Intrigen, markante Sprüche, das entblößen  oder besonderes leiden bei den Prüfungen erreicht wird ist eigentlich egal. Einige Aspekte halten dabei länger als andere, wer zu eindimensional ist, wird bestraft. Jeden Tag die gleichen Geschichten und die gleichen Verhaltensmuster langweilen und sorgen für einen Filter Prozess. Interessante Geschichten hingegen oder eine besondere Personalität kann punkten. Am Ende vermarktet sich jeder Kandidat hier selbst, nicht nur für seine Zukunft sondern auch für den Sieg in der Show. Obwohl der Sieg vielleicht nicht das wichtigste Ziel ist, sollte doch jedem klar sein das jeder Tag den man länger im Camp verbringt, die Sichtbarkeit steigt und damit die Möglichkeit verbessert aus der Show zu kommen.

Was sagt uns das? Kunden / Besucher / Zuschauer bestimmen heute mehr als früher über das was sie konsumieren. Daher ist es wichtig sich auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen und auf die Reaktionen und Interaktionen zu reagieren. Es ist nicht immer so klar warum Leute Entscheidungen treffen, daher ist es wichtig sich die Zeit zu nehmen und eine Interpretation zu finden mit der man sicher ist eine Verbesserung zu erreichen.

Wir müssen aber auch etwas liefern über das man wirklich entscheiden kann, stellt man sich ein Dschungelcamp mit 12 praktisch gleichen Menschen vor, ist die Wahl der Kandidaten für den Zuschauer deutlich schwerer und polarisiert nicht wirklich. Was sich dann nicht nur in den Interaktionen sondern insbesondere in den Zuschauerzahlen wiederspiegeln wird. Es ist also notwendig authentisch aufzutreten und darauf zu verzichten das Fähnlein im Wind zu sein.

Fazit

Ja es gibt noch mehr Aspekte die man betrachten kann, aber wichtig ist eigentlich etwas anderes. Die Ableitung von generischen Mechanismen aus etablierten Formaten kann uns einen Weg zeigen wieso bestimmte Sachen funktionieren. Wir sollten nun nicht hingehen und den Fehler machen diese 1:1 zu kopieren. Aber beim betrachten solcher Shows sollte jedem klar sein was Interaktion beim Zuschauer bewirken kann, wie die Wahl der Kandidaten, das Umfeld und die Regeln zu etwas führen das vorhersehbar ist. Wir können zusehen wie Kandidaten eine Rolle spielen und damit entweder total auf die Nase fallen, weil sie nicht glaubhaft vermittelt werden konnte. Oder man eine persönliche Bindung eingeht mit den Kandidaten und so ein persönliches Invest.

Haltet also einfach die Augen offen und versucht das Grundgerüst zu erkennen das vielen Kampagnen und Events als Basis dienen für ihren Erfolg. Ihr werdet überrascht sein wie häufig die immer gleichen Muster sich zeigen … Die Ausprägungen ändern sich häufig im laufe der Zeit. Das Grundgerüst hingegen bleibt häufig bestehen und ändert sich wenn, nur langsam.

Willst du es wirklich?

Wir haben alle Ziele im Leben, manche überschaubar, andere fast nicht zu erreichen. Ziele sind es aber die es uns erlauben zu wachsen, besser zu werden und oftmals die Grundlegende Motivation die uns antreibt gewisse Tätigkeiten durchzustehen.

Viel wird darüber gesprochen wie man der nächste Millionär, der bessere Start Up Gründer und das bessere Leben lebt. Häufig läuft es dabei auf einen entscheidenden Punkt hinaus, die Frage des Einsatzes. Bist du bereit das nötige zu tun? Und in manchen Fällen mag dies überschaubar sein, jeden Tag eine Stunde Sport, das Buch im Monat lesen, jede Woche etwas neues zu kochen …

Doch was ist mit diesen ultimativen Zielen? Mit diesen Zielen die scheinbar unerreichbar in der Ferne liegen. Oder die durch normalen Einsatz nicht zu schaffen sind? Die ganz großen Erfolgsstories sind häufig auch mit diesem unbändigen Einsatz verknüpft. Egal ob Sport, Politik, Wirtschaft oder Forschung, es ist häufig der Einsatz der entscheidet. Es gibt Leute die sind talentierter als man selbst, Leute die in einem besseren Umfeld aufwachsen, für die, die Rahmenbedingungen besser sind. Doch am Ende ist das erstaunlicher weise nicht der entscheidende Faktor. Erfolg ist planbar, Erfolg ist erreichbar genau so wie die Ziele die damit verbunden werden. Sicher, der Weg dorthin mag für den einen ein Telefongespräch sein und für den anderen 10 Jahre voll schmerzhafter Entbehrungen und Opfern. Doch wer wirklich bereit ist für seine Träume zu arbeiten, der so glaube ich, hat eine Chance diese auch zu erreichen.

Gibt es Ausnahmen? Natürlich gibt es die, es gibt immer ein Scenario in dem es eben nicht möglich ist. Das ist die Natur der Sache, wenn man ein breites Feld mit einbezieht ohne Linien zu ziehen und ohne in die Welt der Horoskope einzutauchen. Sollte das dich beunruhigen? Eher nicht, die Chance ist gut das alleine durch die Tatsache das du das hier lesen kannst, du zu dem Teil der Gesellschaft gehörst der eben nicht davon betroffen ist. Du hast noch alle Chancen und die solltest du auch nutzen!

Willst du es wirklich?

Wie wichtig ist dir das Ziel? Was bist du bereit dafür zu opfern? Wer seinen normalen Tagesablauf beobachtet wird feststellen, da ist Zeit, da sind Möglichkeiten. Du musst nicht morgens 90 Minuten Frühstücken weil es dir Spaß macht, du kannst auch 60 Minuten Sport machen. Zum Abendbrot der Fernseher? Es könnte auch einfach ein Buch sein für den Job. Der Ausflug jedes Wochenende ins Kino? Könnte deine Chance sein für einen neuen Eintrag im Blog. Die Tollen Reisen jedes Jahr? Deine Chance sich mit Leuten zu treffen die dich weiter bringen …

Jeder hat irgendwie diese Geschichten schon mal gehört von den Leuten die aus dem Nichts zu unglaublichen Erfolg in ihrem Bereich gekommen sind, wenn dann von diesem unglaublichen Willen geredet wird der aufgebracht wurde um weiter zu kommen habe ich immer unterschätzt was dies bedeuten kann. Zwischen der einen Stunde oder diesen einen Abend in der Woche, kann man auch sein Leben nach diesem Ziel richten, 3 Jahre sich durch ein Tal arbeiten um am Ende dieses eine Ziel zu erreichen. Willst du es wirklich, machst du das. Die Motivation wird dich tragen, es wird dir jeden Tag aufs neue beim aufstehen erklären warum du das machst. Dir wird plötzlich klar werden das doch viel mehr möglich ist als anfangs gedacht.

Bist du bereit?

Hast du ein Ziel vor Augen das es dir ganz persönlich wert ist, wirst du auch einen Weg finden. In einem der letzten Bücher die ich gelesen habe, wurde die Geschäftsleitung gefragt ob man eine Umstrukturierung nicht schneller machen könnte. Darauf war die Antwort ganz klar nein, es wurden Argumente aufgeführt die das begründen sollten. Nachdem alles erklärt wurde, kam noch mal die Frage, wenn nun dein Leben oder das Leben deiner Kinder davon abhängen würde, würdest du dann einen Weg finden? Und ja, die Geschäftsleitung, aber auch du würdest diesen Finden. Ist es der einfache? Wahrscheinlich nicht. Ist es mit Entbehrung verbunden? Sicherlich! Würde ich jemandem raten, jede Veränderung so anzugehen? Natürlich nicht! Du musst das finden in deinem Leben was dafür sorgt das es dir Wert ist auf Sachen zu verzichten, Zeit zu investieren und die extra Meile zu laufen. Vielleicht bist du aber auch bereits an einem Punkt an dem du dieses große Ziel nicht hast. Es ist vielleicht auch vollkommen ausreichend wenn du anstatt 100% nur 20% gibst um deine ganz persönlichen Ziele zu erreichen. Nicht jeder muss an das Limit gehen …

Die Wahrheit ist nur leider, viel zu oft machen sich die Menschen etwas vor. Ziele werden verworfen da der Weg dorthin zu steinig oder zu lang scheint. Doch du lebst dieses Leben nur ein mal und wenn du 13 Jahre auf etwas hin arbeiten musst um den Rest deines Lebens so zu verbringen wie du es dir erträumt hast. Dann mag das ein kleiner Preis sein für das, was du am Ende daraus gewonnen hast.

 

Macht euch klar wofür ihr Zeit verbringt, wohin ihr wollt, was euch wichtig ist. Betrachtet alle Möglichkeiten, nicht nur die naheliegenden, seit bereit für kleine Schritte zu großen Zielen. Aber habt auch die Einsicht das nicht alles im Leben dieses Kommittent wert ist. Macht nur nicht den Fehler am Ende euch zu fragen, warum habe ich das nicht viel früher gemacht? Wir haben nur diese eine Chance und die sollten wir nutzen und am besten mit etwas verbringen was uns wichtig ist.

Think Like A Freak – Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner

Think Like A Freak ist das dritte Werk nach Freakonomics und Super Freakonomics. Es zeigt einmal mehr wie häufig wir mit annehmen über unsere Umwelt falsch liegen können und was für Fragen man sich wirklich stellen sollte. In einem extrem unterhaltsamen Buch stellen Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner neben einer Reihe von Fallbeispielen auch die Art vor die benötigt wird um selber hinter die Kulissen von so mancher Fehleinschätzung zu gucken.

Meine Buchnotizen und wichtige Stellen:

What does it mean to think like a freak?

Incentives are the cornerstone of modern life.
Knowing what to measure, and how to measure it, can make a complicated world less so.
The conventional wisdom is often wrong.
Correlation does not equal causality.

Was mich besonders an Freakonomics interessiert ist der sehr analytische Ansatz. Viel zu oft haben wir im Alltag damit zu kämpfen das Gefühle von Vorgesetzten oder auch scheinbar gegebene Fakten nicht hinterfragt werden. Dabei gibt es oft eine wirkliche Antwort auf Fragen, dank entsprechender Herangehensweise steht am Ende des Prozesses häufig nur die Frage ob der Gegenüber sich überzeugen lassen will oder nicht.

In einer Welt bei der Daten praktisch omnipräsent sind, muss jedem klar sein das es ein leichtes ist solche zu finden die seine eigene Meinung unterstützt und somit scheinbar aufzeigt das man recht hat. Dies hat den Effekt den wir heute im Social Media Umfeld als Filter Blase kennen, aber auch auf der Arbeit werden häufig Zusammenhänge versucht mit Daten zu erklären die dafür keinen Anlass geben. Gerne werden die einfachen Antworten den komplexen vorgezogen teilweise mit dramatischen Folgen!

It's also tempting to run with a herd.

Im eCommerce ist dies unter anderem für Social Proof verantwortlich. Wenn das direkte Umfeld, Freunde/Familie/Bekannte, sich dazu entschließen eine gewisse Meinung zu vertreten färbt diese häufig ab. Beim Einkaufen in Online Shops werden die Meinungen von Fremden, die Bewertungen, zur Meinung von Leuten die sich für ein Produkt interessieren das die gleichen Probleme lösen soll.

Es ist auch der Grund für massive Skalierungen, überschreitet man gewisse Schwellen wachsen Verkäufe und Bewertungen eher exponentiell als linear. Ein sehr häufig gewünschter Effekt zur Beeinflussung von Kunden. Aber auch einer der Grund warum wir die Wahlprognosen am Tag der Abstimmung erst sehen wenn es wirklich vorbei ist. Oder warum ein Netflix nicht versuchen muss die Videos der Welt auf seiner Plattform zu vereinen sondern nur die wichtigsten und relevantesten.

Another barrier to thinking like a Freak is that most people are too busy to rethink the way they think - or to even spend much time thinking at all.

Gebildete Meinungen sind schwer zu verändern, der erste Eindruck zählt. Das kennen wir nicht erst seit dem Vorstellungsgespräch oder dem ersten Treffen bei den Schwiegereltern. Doch auch die Tatsache das Leute nur extrem wenig Zeit nehmen überhaupt zu denken spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir reden hier nicht von dem 5 Minuten aus dem Fenster gucken wo denn die Schlüssel geblieben sind oder das nachdenken über ein Geschenk. Was hier gemeint ist, ist das fokussieren auf ein Thema und dabei wirklich sich dem Thema annehmen. Dabei können problemlos Stunden vergehen, Zeit die häufig lieber damit verbracht wird andere diese Arbeit erledigen zu lassen oder lieber etwas zu konsumieren anstatt es zu erschaffen.

The Three Hardest Words in the English Language

Imagine you are asked to listen to a simple story and then answer a few questions about it, Here's the story:

A little girl named Mary goes to the beach with her mother and brother. They drive there in a red car. At the beach they swim, eat some ice cream, play in the sand, and have sandwiches for lunch.

Now the questions:
What color was the car?
Did they have fish and chips for lunch?
Did they listen to music in the car?
Did they drink lemonade with lunch?

Dieser einfache Test wurde an einem College gestellt. Dabei waren die Fragen eins und zwei durch die Bank einfach zu beantworten und dementsprechend auch richtig. Doch bei Frage drei und vier gab es 78%(!) falsche Antworten. Offensichtlich denken wir und die Generation die nach uns kommt nun es sei besser Ja/Nein zu antworten. Als sich der Wahrheit zu stellen und zu sagen das man es nicht sagen kann.

Es schein trivial, doch wan hat man das letzte mal jemanden gehört der zugegeben hat etwas nicht zu wissen? Die Regel ist eher das Leute sich Antworten ausdenken als dieses Eingeständnis zu machen. Um so ärgerlicher das gerade Politik und Wirtschaft die Bereiche sind wo es besonders häufig vorkommt! Doch ohne diesen Schritt kommen wir nicht weiter, ohne das Eingeständnis die Antwort nicht zu kennen kann die richtige Antwort auch nicht gefunden werden.

Eine Antwort auf der Grundlage keiner Information wird dir selber auch nicht helfen diese Informationen zu erarbeiten. Man wird einfach sich die Antwort als eine Art Fakt abspeichern und so unter umständen Entscheidungen treffen auf einer vollkommen fiktiven Datenquelle.

Genau dieses Verhalten ist es auch das dazu führt das wir uns weniger offen zeigen was Experimente angeht. Ohne die Einsicht entsteht auch nicht der Drang und die Motivation sich in neue Bereiche zu begeben und diese zu bearbeiten. Lieber werden bereits bestehende Bauchgefühle, die Meinung des vorherigen Mitarbeiters oder der Moralische Kompass bemüht um Fragen zu beantworten. Anstatt sich der Fragestellung wissenschaftlich fundiert zu nähern!

After all, just because you're at the office is no reason to stop thinking.

Erst vor kurzem habe ich über das Lernen geschrieben. Dabei ging es mir darum aufzuzeigen warum es wichtig ist sich in seinem Bereich weiterzubilden und so sich selbst und der Firma neue Wege zu eröffnen. Zum teil setzt es auf den gleichen Punkt wie hier. Die Gewohnheit bei der Arbeit, die festgelegten Abläufe und Strukturen sind oftmals so, dass ein Mitarbeiter gesehen wird wie eine Maschine. Es wird wenig bis kaum das Denken gefördert, der Wunsch nach mehr Output ist selten gewünscht so lange es nicht unmittelbar mehr Verkäufe, mehr Produkte etc gibt. Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt, lassen aber weiterhin zu das wir im Arbeitsumfeld uns zu Roboter ähnlichen Wesen degradieren lassen denen exakt der Tagesablauf vorgeschrieben wird. Am Ende darf sich dann niemand wundern wenn der Job dann irgend wann mal von einer wirklichen Maschine übernommen wird.

What’s your Problem?

Whatever problem you're trying to solve, make sure you're not just attacking the noisy part of the problem that happens to capture your attention.
Before spending all your time and resources, it's incredibly important to properly define the problem - or, better yet, redefine the problem.

Viele von uns haben im Arbeitsalltag vielfältige Probleme zu lösen. Diese Probleme stehen unmittelbar oder scheinbar gewissen Zielen die man sich selbst gesteckt hat, oder die von oben diktiert worden sind im Weg. Die Lösung dieser Probleme würde es ermöglichen sich neuen Bereichen zu widmen und oftmals einen wichtigen Punkt in der eigenen Entwicklung und im Standing mit den Mittarbeitern zu erreichen.

Beim lösen von Problemen sind wir allerdings häufig blind für die eigentlichen Ursachen. Viel zu häufig werden Lösungen für Probleme gesucht die nur ein Resultat eines anderen Problems sind. Wir bearbeiten also Symptome anstatt die wirklichen Ursachen zu beseitigen. Oftmals weil das Finden der Ursache deutlich schwieriger ist als ein Pflaster zu entdecken das eine Folgeerscheinung lindert.

Ich habe mich bewusst dazu entschieden noch mal den Aspekt der Ziele mit einzuschließen. Gerade Ziele sind es die oftmals dafür sorgen das wir von falschen Annahmen und Anreizen gelenkt werden. Mit dieser zusätzlichen Betrachtung finde ich es deutlich einfacher zu erklären warum es vielen so schwer fällt Ursachen zu erkennen und damit die richtigen Probleme zu lösen.

Wir wollen 10% mehr Umsatz, 10% mehr Besucher, höhere Warenkörbe, mehr Bestellungen. Viele allgemeine KPIs werden häufig als Messpunkte genommen um Mitarbeiter den Erfolg oder Misserfolg zu zeigen. Sie sollen anscheinend helfen Ziele zu erreichen die einfach zu verstehen und zu erklären sind. Doch die Wahrheit ist, dass diese Ziele so abstrakt sind, dass es ziemlich ausgeschlossen ist einen wirklichen Identifikator zu liefern für die eigene Performance. Nehmen wir das allseits beliebte Beispiel aus dem Social Media Umfeld. Likes auf Postings und der Fanpage gelten noch heute als Kennzeichen für eine gute Arbeit im Social Media. Vollkommen losgelöst davon wie diese zustande gekommen sind und was für ein Segment diese Personen bilden. Ein Großteil der Fanpages im Handelssegment basieren auf Gewinnspielen, durch das verschenken von Produkten im Feed werden mögliche Kunden auf den eigenen Kanal gezogen. Danach wird gehofft das jemand der sich für eine gratis Tastatur interessiert auch später von Produktwerbung davon überzeugt werden kann ähnliche Produkte zu kaufen. Ein immer noch herrschender Trugschluss auf Grundlage von falschen Zielen und Erwartungen.

Probleme lösen oftmals Kettenreaktionen aus, durch unsere vernetzte Welt in der alle miteinander interagieren können ist der Blick darauf oftmals schwer. Probleme zu identifizieren dessen Lösung es ermöglicht eine Kette zu stoppen ist die hohe Kunst. Der Kunden Support der dafür sorgt das die neuen Leute nicht mehr bestellen weil in Foren über die negativen Erfahrungen berichtet werden. Die neue Partnerschaft die auf einmal das Gefühl vermittelt nicht mehr Bestandteil der Zielgruppe zu sein. Aber auch der Wettbewerb der sich verändert inklusive der Menschen. Macht euch einfach klar für was ihr gerade Zeit investiert, überlegt ob es sich bei dem Problem um etwas handelt das seinen Ursprung in etwas fundamentalerem hat und versucht nicht einfache Antworten für komplexe Fragen zu finden.

Oftmals ist es insbesondere Hilfreich sich weitere Blickwinkel offen zu halten: Anstatt die Frage zu stellen wie ich mehr Leute in den Shop bekomme um Mehr Umsatz zu machen, können wir natürlich auch überlegen wie wir aus den bereits in den Shop gekommenen Leuten mehr Umsatz machen können. Anstatt mehr Gewinnspiele für mehr Likes zu erstellen um dann zu versuchen daraus Kunden zu machen, können wir auch überlegen wie wir mehr potenzielle Kunden in den Kanal bekommen und dadurch nicht versuchen müssen Leuten etwas verkaufen zu müssen das sie im Zweifel nur interessiert wenn es umsonst ist.

All of us face barriers - physical, financial, temporal - every day. Some are unquestionably real. But others are plainly artificial - expectations about how well a given system can function, or how much change is too much, or what kinds of behaviors are acceptable. The next time you encounter such a barrier, imposed by people who lack your imagination and drive and creativity, think hard about ignoring it. Solving a problem is hard enough; it gets that much harder if you've decided beforehand it can't be done.

Think like a Child

Small questions are by their nature less often asked and investigated, and maybe not at all. They are virgin territory for true learning.

Since big problems are usually a dense mass of intertwined small problems, you can make more progress by tackling a small piece of the big problem than by flailing away at grand solutions.

Any kind of change is hard, but the chances of triggering change on a small problem are much greater than on a big one.

Thinking big is, by definition, an exercise in imprecision or even speculation. When you think small, the stakes may be diminished but at least you can be relatively sure you know what you're talking about.

Immer wieder ziehen wir hinaus um die großen Fragen der Welt zu beantworten. Oftmals mit wenig bis keiner Aussicht auf eine Antwort, doch diese Fragen sind es die wie auf magische weise die Leute anziehen. Von einer Art Größenwahn getrieben suchen wir nach Antworten auf die ganz großen Fragen die gleichzeitig die Welt verändern können.

Doch gerade im Umfeld der Wirtschaft sind es die kleinen Fragen die es zu beantworten gilt. Nicht nur weil es deutlich realistischer ist da auch wirklich einen Erfolg zu feiern, sondern auch weil es diese sind die oftmals weiterführende große Effekte haben.

There has been a recent surge in research into "expert performance", hoping to determine what makes people good at what they do. The single-most compelling finding? Raw talent is overrated: people who achieve excellence - whether at golf or surgery or piano-playing - were often not the most talented at a young age, but became expert by endlessly practicing their skills. Is it possible to endlessly practice something you don't enjoy? Perhaps, although neither one of us is capable of it.

Why is it so important to have fun? Because if you love your work (or your activism or your family time), then you'll want to do more of it. You'll think about it before you go to sleep and as soon as you wake up; your mind is always in gear. When you're that engaged, you'll run circles around other people even if they are more naturally talented.

Ich finde hinter diesem Absatz versteckt sich einer der fundamentalen Grundsätze für unser Leben und wie wir es gestalten. Als jemand der privilegiert genug ist sich seinen Job auszusuchen und der die notwendige Zeit zum finden seiner Vorlieben hat, schätze ich mich glücklich in der Position zu sein mich auch außerhalb meines Privatlebens mit dem beschäftigen zu dürfen das ich gerne mache. Es gibt viele Ausprägungen von dieser Ansicht, das Hobby zum Beruf machen zum Beispiel, aber auch die Bereitschaft sich nach der Arbeit mit den Themen weiter zu beschäftigen, wenn auch auf eine andere Art.

Wer seinen Job gerne macht und gut darin ist, wird auch seine Rolle finden. Man wird auf praktisch natürliche Weise stetig besser und kann damit seine Berechtigung weiter festigen. Es ist einfach der Motor der einen selbst antreibt und zu Höchstleistungen bringt.

Aber es ist auch genau dieser Punkt der aufzeigt was passieren kann wenn man sich nicht wohl fühlt in seiner Umgebung. Wenn die Tätigkeiten die man ausübt zunehmend zur Belastung werden und die Bereitschaft über den normalen Arbeitstag hinaus sich damit zu beschäftigen schwindet. Denn genau dann ist der Antrieb leider auch weg und abhängig von der Unternehmensstruktur sind neue hungrige Leute auf dem Weg nach oben daran interessiert einen selbst zu überholen. Es soll aber insbesondere auch aufzeigen das die Leute die etwas gerne machen auch weiterhin eine enorme Chance haben! Nicht die talentiertesten gewinnen häufig, es sind einfach die Leute die den meisten Einsatz zeigen und es am meisten wollen.

Like giving Candy to a Baby

If there is one mantra a Freak lives by, it is this: people respond to incentives. As utterly obvious as this point may seem, we are amazed at how frequently people forget it, and how often it leads to their undoing. Understanding the incentives of all the players in a given scenario is a fundamental step in solving any problem.

Öfter als wir uns das eingestehen wollen sind wir anfällig für Anreize. Wir springen durch Ringe für ein wenig Aufmerksamkeit. Schreiben stundenlang Blog postings für den Respekt der Peer Group. Verteilen Zeitschriften für Geld, kaufen Blumen für den Partner oder nutzen Ökostrom für das Gewissen.

Nicht alle Anreize basieren auf Geld, es gibt noch jede menge weiterer Anreize die einen ganz ähnlichen Effekt haben. Daher ist es wichtig sich darüber im klaren zu sein was für die beteiligten interessant sein kann. Auf Produkte übertragen sind hier Punkte relevant wie: Ökologisch / Vegan oder Prestige / Statussymbol aber auch moralische Überlegungen die wir beispielsweise aus dem Umfeld der Klamotten kennen und der Produktion in Indien etc.

Gewiss sind manche Anreize für bestimmte Kundengruppen weniger interessant als andere. Manche können auch einen negativen Effekt haben! Daher ist bei der Wahl selbstverständlich Vorsicht geboten.

Cash incentives, with all their limitations and wrinkles, are plainly not perfect. But here's the good news: it is often possible to elicit the behavior you want through nonfinancial means.

Das Geld einer der stärksten Anreize ist etwas zu tun wissen wir wohl nicht erst seit dem wir morgens aufstehen zum Arbeiten. Doch nicht in allen Fällen können wir es uns leisten mit dem Geld um uns zu werfen. Wir müssen also nach Alternativen suchen bei denen wir auf Geld verzichten können aber trotzdem den Gegenüber überzeugen können durch einen entsprechenden Anreiz.

Die schwere Frage ist hier nun also wie wir diese Anreize erkennen und herausfinden können. Leider funktioniert das übliche Fragen in diesem Kontext nicht. Der Grund dafür: Die tieferliegende Bedeutung und Begründung warum etwas getan wird, wird oftmals nicht preisgegeben. Es gibt ein moralisches und gesellschaftliches Korsett in dem sich die Leute einordnen. So kommt beispielsweise bei der Frage was die wichtigsten Gründe sind Energie zu sparen, „Es schützt die Umwelt“. Niemand möchte sich in einer Frage / Antwort Situation die Blöße geben diesen Gesellschaftlichen Normen nicht zu entsprechen. Dabei kann man heute kaum noch Leute mit so einem Slogan dazu bringen Energie zu sparen. In einem Versuch wurden an Haushalte Zettel verteilt mit unterschiedlichen Slogan und Infos. Dabei wurde der Stromverbrauch vor dem Versand der Zettel gemessen und nach dem antreffen der Zettel. Was die Leute wirklich bewegt hat Strom zu sparen war die Aussage: „Folge deinen Nachbarn“. Nicht etwa wie aus den Interviews herausging, der Ansatz die Umwelt zu schützen. Die Leute wollen hier, ganz nach dem Herdenprinzip, nicht die Personen sein die unangenehm in der Nachbarschaft auffallen.

Es ist nicht immer leicht die wahren Gründe für einen Kauf oder ein Verhalten zu identifizieren. Aber fast immer bringt einen diese Information weiter. Natürlich kaufen sich Leute ein iPhone zum angeben, auch wenn die Personengruppe eher Gründe wie Usability, Design etc anführen wird. Die coolen Sneaker werden gekauft um in der Gruppe mit der man sich trifft ins Bild zu passen und nicht weil sie so bequem sind. Das teure Auto war nicht wirklich praktisch oder notwendig, man wollte einfach mal auf den Putz hauen. Es gibt unendlich viele solcher Beispiele wo wir Entscheidungen treffen aus Beweggründen die für Außenstehende schwer zugänglich sind. Doch wer diese findet, hat auch den Schlüssel zum Produkt gefunden und kann aufhören mit Ansprachen und Werbemitteln die versuchen eine Nachricht zu vermitteln die auf wenig Resonanz stößt.

Whenever you interact with another entity, whether it's your best friend or some faceless bureaucracy, the interaction falls into one of a handful of frameworks. There's the financial framework that governs everything we buy, sell and trade. There's an "us-versus-them" framework that defines war, sports, and, unfortunately, most political activity. The "loved-one" framework covers friends and family (at least when things are going smoothly; otherwise, look out for "us-versus-them"). There's a collaborative framework that shapes how you behave with work colleagues or in your amateur orchestra or pickup soccer team. And then there's the "authority-figure" framework, in which someone gives instructions and someone else is expected to follow them - think of parents, teachers, police and military officers, and a certain kind of boss.

Jedes Framework hat seine eigenen Regeln und wir wechseln zwischen diesen Frameworks kontinuierlich den ganzen Tag über. Wir zahlen für das Abendessen mit der Freundin, feiern zusammen die Siege von unserem Team und helfen hoffentlich einander bei der Arbeit.

Spannend sind diese Frameworks aus einem ganz besonderen Grund, wie oben beschrieben gibt es insbesondere für den Kauf/Verkauf ein festes Framework. Dieses Framework unterliegt ganz bestimmten Gegebenheiten und hat seine eigenen Abläufe. Hier spielen Punkte wie der Preis und die Art der Bezahlung eine große Rolle. Diese Punkte erscheinen aber weniger wichtig in einem anderen Kontext. Sind uns 20 Euro für ein Produkt vielleicht zu viel, ist es auf einmal als Geschenk für eine geliebte Person vollkommen okay. Durch diesen Wechsel der Frameworks spielen neue Punkte eine Rolle, sie überschreiben praktisch das sonst übliche Verhalten. Dabei zerren die Frameworks hin und her, ein Geschenk für 20 Euro ist okay, vielleicht auch noch für 100. Aber für die meisten wäre bei 1000 Euro einfach Schluss. Da hilft es auch nicht das es für jemanden besonderes gedacht ist. Genau diese Herangehensweise und wann welcher „Switch“ entstehen kann ist das entscheidende. Ein Sticker am Auto um die Zugehörigkeit zu einem Team zu zeigen ist für 5 Euro noch okay, bei 50 werden die wenigsten zuschlagen. Aber genau aus solchen Gründen gibt es Merchandise, entweder für das Wir-Gegen-Die Framework, oder für Personen die wir lieben.

Es ist wichtig zu verstehen warum Leute in anderen Frameworks andere Prioritäten setzen. Um für sich zu erkennen ob ein neuer Ansatz dafür sorgen kann das man mehr Geld verdienen kann durch das erbringen zusätzlicher Leistungen oder das transportieren von einem Image.

Why do some incentives, even thosse created by smart and well-intentioned people, backfire so badly? We can think of at least three reasons:
1. No individual or government will ever be as smart as all the people out there scheming to beat an incentive plan.
2. It's easy to envision how you'd change the behavior of people who think just like you do, but the people whose behavior you're trying to change often don't think like you - and, therefore, don't respond as you might expect.
3. There is a tendency to assume that the way people behave today is how they'll always behave. But the very nature of an incentive suggests that when a rule changes, behavior does too - although not necessarily, as we've seen, in the expected direction.

Obwohl Incentives wirklich großartige Resultate liefern können, muss das trotzdem mit viel Vorsicht betrachtet werden. Trotz den besten Intentionen werden Situationen entstehen die unerwartet sind und sich zu etwas entwickeln was als negativ angesehen wird. Die Idee Leute zu belohnen die in dem eigenen Forum posten sorgt mit ziemlicher Sicherheit für einen gewissen Anteil von SPAM. Dieser sorgt dann für außenstehende ggf. für ein schlechtes Bild der Seite und der Qualität. Was ultimativ dann Leute davon abhalten könnte die tatsächlich eine Bereicherung wären.

Im kleinen Rahmen sind Incentives noch überschaubar, doch gerade wenn man diese als Marketinginstrument verwenden will entsteht oft eine sehr große Zielgruppe. In der Masse der Leute liegt dann die Gefahr das sich einige wenige das System zu nutze machen und unter umständen die Erfahrung aller verschlechtern oder verändern. Dieses Problem kennen wir von Computer Spielen wo wir fast überall mit automatischen Programmen zu kämpfen haben die gewisse Aufgaben so ausführen das ein persönlicher Vorteil entsteht. Gute Noten in der Schule haben ein ganz anderes Problem, es wird in den Vordergrund gestellt eine gute Note zu schreiben. Dabei spielt es aber eine untergeordnete Rolle ob das gelernte auch verstanden wurde. Die Generation in der viel auswendig gelernt wurde ist dadurch entstanden. In so einem Umfeld werden sogar Leute die sich tiefergehend mit der Materie beschäftigt haben benachteiligt. Was im übrigen einer der Kernkritikpunkte der Hochschulreform war und ist!

Das wir in einer sich veränderten Welt leben ist glaube ich jedem bewusst. Aber insbesondere bei Incentives ist das Problem das durch die Veränderungen aus positiven Anregungen, etwas negatives entstehen kann. Hat man beispielsweise früher häufig die Versandkosten verwendet um Kunden zu einem höheren Warenkorb oder zu einer bestimmten Versandart zu motivieren. Sind Versandkosten insgesamt heute zunehmend ein Ärgernis.

While designing the right incentive scheme certainly isn't easy, here's a simple set of rules that usually point us in the right direction:
1. Figure out what people really care about, not what they say they care about
2. Incentivize them on the dimensions that are valuable to them but cheap for you to provide.
3. Pay attention to how people respond; if their response surprises or frustrates you, learn from it and try something different.
4. Whenever possible, create incentives that switch the fram from adversarial to cooperative.
5. Never, ever think that people will do something just because it is the "right" thing to do.
6. Know that some people will do everything they can to game the system, finding ways to win that you never could have imagined. If only to keep yourself sane, try to applaud their ingenuity rather than curse their greed.

How to persuade people…

So what does all this mean if you desperately want to persuade someone who doesn't want to be persuaded?

The first step is to appreciate that your opponent's opinion is likely based less on fact and logic than on ideology and herd thinking. If you were to suggest this to his face, he would of course deny it. He is operation from a set of biases he can not even see. As the behavioral sage Daniel Kahnemann has written: "We can be blind to the obvious, and we are also blind to our blindness."

Jeder kennt diese Leute die in vielen Bereichen wenig empfänglich sind für Kritik. Manchmal unproblematisch, aber insbesondere als Vorgesetzter ein echtes Problem. Genau bei diesem Zusammenspiel entsteht eine Spannung die auf lange Sicht die Zusammenarbeit fast unmöglich macht. Die neue junge Generation möchte den alten etablierten ihre neuen Ansichten und Ideen präsentieren. Und bekommen im Gegenzug pauschale Ablehnungen ohne Begründungen. Eine sehr frustrierende Situation!

Dabei gibt es aber auch weniger offensichtliche Bias Faktoren, solche bei denen beispielsweise altes Wissen nicht noch mal überprüft wird. Das Gewichtungen zugunsten der eigenen Meinung ausgelegt werden anstatt sie als generische Faktoren ohne Beigeschmack zu sehen.

Whenever you set out to persuade someone, remember that you are merely the producer of the argument. The consumer has the only vote that counts. Your argument may be factually indisputable and logically airtight but if it doesn't resonate for the recipient, you won't get anywhere.

Don't pretend your argument is perfect.

Acknowledge the strengths of your opponent's argument.

Keep the insults to yourself.

Why you should tell stories.

Wenn man jemanden überzeugen will, seinen Vorgesetzten, einen Freund oder Kunden. Ist der erste Schritt zu akzeptieren das die eigene Meinung irrelevant ist. Es kommt darauf an was der Gegenüber denkt und wie seine Meinung zu dem Thema ist. Man kann eine Authorität sein, einen besseren Bildungsstand und das Wissen und die Erfahrung der letzten 10 Jahre haben. Wenn der Gegenüber der Meinung ist die Erde ist eine Scheibe, und man möchte diese Meinung ändern. Zählt am Ende auch nur die Meinung des anderen.

Wer es also nicht schafft Argumente zu liefern die für den Gegenüber empfänglich sind, ist das Ziel einfach nicht erreicht. Diese Art der Betrachtung soll helfen zu verstehen das nicht das allgemein beste Argument gewinnt. Sondern manchmal nur das was dem Gegenüber am wichtigsten ist. Nicht umsonst hört man immer wieder Sätze wie: Die Geschäftsleitung ist besonders empfänglich für Kostenoptimierungen.

Die Überschätzung des eigenen Arguments ist auch ein häufiger Punkt. Auch wenn man ein gutes Argument hat, sollte man nicht der Illusion erliegen das es perfekt ist. Nicht nur weil am Ende zählt was der Gegenüber denkt und von dem Argument hält, sondern auch weil man schnell so selber in die Situation kommt ein Mindset zu etablieren wo man für weitere Argumente nicht empfänglich ist.

Argumente des Gegenüber sollten immer ernst genommen werden, nicht nur aus Höflichkeit. Sondern auch um sich die Chance zu erhalten Argumente zu finden die direkt gegenläufig sind um so die Ansicht des Gegenüber zu verändern. Außerdem ist es natürlich auch so das in den Argumenten der anderen Partei auch Elemente enthalten sein können die einem selbst bei der Betrachtung hilft!

Das Beleidigungen an so einer Stelle nichts zu suchen hat sollte jedem klar sein. Viele der Gründe kennen wir alle schon, in diesem Zusammenhang finde ich fast am wichtigsten das Element, dass durch Respektlosigkeiten die Stimmung kippen kann und man sich so in der Situation wieder findet das der Gegenüber noch weniger empfänglich für Argumente is.

Geschichten sind das stärkste Element um ein Argument zu vermitteln. Da es insbesondere dafür sorgt das die andere Person sich besser in die Situation versetzen kann. Geschichten machen aus teilweise abstrakten Argumenten etwas konkretes machen unter dem man sich etwas vorstellen kann.

The Upside of Quitting

You've been at it for a while now, whatever the "it" is - a job, an academic pursuit, a business start-up, a relationship, a charitable endeavor, a military career, a sport. Maybe it's a dream project you've been working on for so long you can't even remember what got you all dreamy in the first place. In your most honest moments, it's easy to see that things aren't working out. So why haven't you quit?


At least three forces bias us against quitting. The first is a lifetime of being told by Churchill wannabes that quitting is a sign of failure.

The second is the notion of sunk costs.

The third force that keeps people from quitting is a tendency to focus on concrete costs and pay too little attention to opportunity cost.

Sich dazu durchzuringen eine bestehende Beziehung zu beenden, mit dem Job, dem Partner oder einem Projekt. Ist ein großer Schritt, ein Schritt der im wesentlichen von drei Punkten getrieben wird. Auf der einen Seite gibt es die „Never Quit“ Gruppe in der Gesellschaft die uns vorhalten das dass aufhören und beenden etwas negatives ist. Man soll durchhalten, weiter machen, dabei bleiben, sich noch mehr anstrengen und nicht „bei der erst besten Gelegenheit“ aufgeben. Dazu kommt das Argument der Kosten durch das Aufgeben. Man erarbeitet sich einen Stellenwert in der Firma der auf einmal in der neuen Firma nichts mehr wert ist. Man hat Zeit und Geld in einen Partner und die Beziehung gesteckt. Es ist tatsächlich so das bei der Überlegung mit etwas aufzuhören die Angst immer eine Rolle spielt das erreichte zu verlieren oder das investment zu verlieren. Zu selten wird darüber nachgedacht das in einer anderen Stelle im Leben etwas anderes einen höheren Wert haben kann. Das man sich selber weiter entwickelt und natürlich auch seine Umgebung. Wir müssen uns darüber im klaren sein das der Status Quo von Heute morgen schon Geschichte ist.

Es sollte die Zeit genutzt werden zu überlegen was man aus so einem Neuanfang alles machen kann. Die neu gewonnene Zeit nach dem beendeten Hobby, die Chancen im neuen Job. Doch nur ungern tauschen wir das bereits bekannte durch die Ungewissheit ein.

Die Wiese ist wo anders immer grüner…

Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach…

Wir kennen alle diese Redensarten, doch warum nehmen wir dieses Korsett an? Warum entscheiden wir nicht losgelöst von gesellschaftlichen Konventionen was das beste für UNS ist? Es ist euer Leben und ihr solltet daraus das beste machen. Gerade heute ist einfacher den je zu sehen wie schnell sich alles entwickelt, wie neue Bereiche entstehen. Wie ein Wagnis zu enormen Vorteilen und tollen Entwicklungen führen kann. Aber dieses Risiko wollen nicht alle eingehen, manche sind zwar bereit aber tun es dann doch eher selten und die ganz großen Firmengründer unserer Zeit, gehen dieses Risiko jeden Tag ein und Wetten auf die Zukunft!

Work-Learn-Balance

Überstunden gelten zum guten Ton in vielen Unternehmen. Argwöhnisch werden Leute betrachtet die pünktlich die Firma verlassen und nur die Vertraglich zugesicherten Arbeitszeiten erfüllen. Es wird wahrgenommen als Bereitschaft und Dank für die Arbeit und die Firma in der man arbeitet, vielleicht sogar als eine Art Trinkgeld.

Selbstverständlich gibt es auch hier nicht nur zwei Seiten, viele Leute machen Überstunden um dann aber auch über Wochen sehr pünktlich wieder zu gehen. Auch gibt es die Leute die Überstunden zu Zeiten machen wo es der Firma eigentlich nicht viel hilft. Bei einem Gespräch mit dem Mitarbeiter länger zu bleiben ist auch etwas anderes als der Versuch die notwendigen Arbeiten zu erledigen oder der Firma mit der Zeit einen Vorteil zu verschaffen.

Praktisch so lange es den modernen Begriff der Arbeit gibt machen sich Leute darüber Gedanken. Insbesondere der Bereich der sich damit beschäftigt den Ausgleich zu erforschen zwischen Arbeit und Privatleben ist immer wieder Zentrum von Diskussionen. Phrasen wie „Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben“ machen die Runde. Doch genau um diesen Teil, soll es hier eigentlich nicht gehen. Ich würde gerne einen Bereich beschreiben der davon ausgeht das die Bereitschaft mehr zu tun für die Firma und den Beruf bereits vorhanden ist.

Überstunden sind direkt dem Arbeitgeber geschenkte Zeit, oftmals unentgeltlich, manchmal durch %-Klauseln Vertraglich zugesichert. In der Regel aber auch eher nicht angeordnet, daher in der Regel unter dem Radar. Sie ermöglichen es dem Arbeitnehmer Aufgaben zu erfüllen bei denen er im Verzug ist oder wo die reguläre Arbeitszeit einfach nicht ausreichend ist. Normalerweise kommen diese Überstunden auch mit stressigeren Phasen wie dem Weihnachtsgeschäft oder ähnlichem zusammen. In höheren Positionen werden Überstunden dann gerne gemacht um seine eigene Arbeit zu schaffen während man oftmals den Tag über sich mit den Problemen andere beschäftigen muss. Oder aber die Ruhe nach dem Trubel der Kernarbeitszeit auszunutzen.

Es gibt einige Organisatorische Möglichkeiten Überstunden zu reduzieren und so praktisch allen beteiligten mehr Zeit für andere Dinge zu geben. Doch viele Arbeiter haben die Situation das der Berg der Aufgaben immer größer ist als die Arbeitszeit. Das hat sicherlich auch etwas damit zu tun das viele Arbeiten heute kein Endziel mehr haben. Ist man als Postbote seine Strecke abgefahren und hat die Briefe verteilt. Ist die Arbeit erledigt, auch wenn danach noch Arbeiten wie Sortierungen und co im laufe der Zeit hinzu gekommen sind ist trotzdem die Arbeit so aufgebaut das an jedem gegebenen Tag ein Ziel zu erreichen ist. In vielen anderen Bereichen kann aber mit mehr Zeit auch einfach immer mehr gemacht werden.

Lernen ein Leben lang

Der Großteil der heutigen Berufe stellen die Anforderung an die Mitarbeiter, sich mit einer Materie kontinuierlich auseinanderzusetzen. Zugegeben, dieser Bereich wird noch immer von den meisten ignoriert. Hier teilt sich die Gesellschaft deutlich in zwei Lager. Die Bereitschaft sich während der Arbeit oder außerhalb davon mit Veränderungen zu beschäftigen ist immer noch nicht bei allen angekommen. Der Wunsch von vielen nach einer Einarbeitungsphase eine Tätigkeit praktisch bis zum Ende aller Tage durchführen zu können ist immer noch tief verankert. So entstehen auch die Situationen das es schwieriger ist bestehendes Personal auf neue Gegebenheiten anzupassen als Leute zu finden die es für einen erledigen können.

Doch an den Veränderungen und der Notwendigkeit vom Lernen werden wir einfach nicht vorbei kommen. Dafür verändert sich die Welt einfach viel zu schnell. Aber gerade dieses Lernen und die Veränderungen sorgen dafür das Menschen sich auch weiterentwickeln können beruflich und menschlich.

Lernen oder Überstunden?

Nun ist ja die Zeit die wir alle haben endlich, dadurch ist klar das wir Prioritäten setzen müssen und für uns entscheiden müssen was wir wann machen. Dabei gibt es einerseits wie anfangs diskutiert das Feld wie viel Zeit wir in Beruf und Arbeit stecken im Vergleich zum Privatleben. Aber wie ich finde auch die spannende Frage wie viel Zeit stecken wir ins Lernen?

Leider ist der Glaube das Lernen hilft auch bei der Arbeit nicht wirklich verbreitet. Zu häufig sehen Arbeitgeber die Zeit die in das erlernen neuer Fähigkeiten und die Weiterbildung gesteckt wird als Zeit an, die nicht in produktive Felder fließt. Das erklärt die noch immer bestehende Zurückhaltung Mitarbeiter zu Schulungen und Vorträge zu schicken. Kein wunder daher das sich dieses ganze Feld nur wenig bis garnicht bewegt in vielen Industrien.

Glücklicherweise sind zunehmend die modernen Jobs auch bei entsprechend modernen Arbeitgebern die das benötigte Verständnis aufbringen und den Wert dahinter erkennen.

Für die Leute die aber nun in Firmen arbeiten wo dies nicht so ist, für diese ist nun eigentlich der Beitrag gedacht. Denn gerade solche, die in einem Umfeld arbeiten das kein Google, Facebook und co ist aber Ambitionen haben. Diese stecken nun in dem Dilemma das die Unterstützung auf der Arbeit überschaubar ist, aber der Mehrwert vom lernen neuer Techniken so groß ist das diese Zeit nun aus anderen Bereichen abgezwackt werden muss.

Diesen würde ich heute sagen: „Verringert eure Überstunden!“

Überstunden kann jeder machen zu jeder Zeit und immer wieder. Häufig werden diese aber wenig geschätzt im Unternehmen, obwohl sie zum guten Ton gehören. Doch wer sagt eigentlich das dass Lernen nicht auch einen Mehrwert für das Unternehmen liefert? Daher empfinde ich es zunehmend als die bessere Lösung die Zeit anstelle von Überstunden in die eigene Bildung zu stecken. Nicht nur für sich, sondern auch für die Firma in der man arbeitet.

Wer es schafft kontinuierlich die Zeit die man sonst zusätzlich im Büro verbracht hat mit einem Buch oder einem Vortrag auf YouTube verbringt, investiert damit in das eigentlich wichtigste. Sich selbst und die Bildung und damit in die Fähigkeit seinen täglichen Job noch besser und effektiver zu gestalten. Dadurch entsteht vielleicht der Vorteil den man im heutigen Arbeitsmarkt zum bestehen braucht und damit einhergehend der Vorteil für die Firma in der man arbeitet!